
Amalfiohne Spritzmittel und Wachs – die Schale isst man mit.
Die sonnengereifte Zitrone von der Amalfiküste ist anders als andere ihrer Art, und wer sie einmal kennengelernt hat, möchte sie nie mehr missen. So malerisch schön wie ihre Heimat, die Kleinstadt Amalfi, ist sie nicht – eher speziell, mit lang gestreckter, großer Fruchtform, sehr knubbelig und mit dicker Rinde. Doch nicht nur ihre inneren Werte lassen herkömmliche Zitronen erblassen.
Die Amalfi-Zitrone ist außergewöhnlich: Sie duftet herrlich und hat einen unvergleichlichen Geschmack. Der Säureanteil ist gering und die essbare dicke Schale wohlschmeckend süß. Da die Früchte vor der Ernte ausreifen dürfen und auf Spritzmittel und Wachs verzichtet wird, ist sie eine naturbelassene und sehr aromatische Frucht mit vielen Einsatzmöglichkeiten. Dazu zählt nicht nur die Herstellung von Limoncello, dem berühmten Zitronenlikör.
Die Amalfi-Zitrone lässt sich verwenden wie eine normale Zitrone – was aber fast schade wäre. Vielmehr kann man das ganze Aroma auskosten und sie überbacken, zu herzhaften Fisch- und Fleischgerichten servieren oder daraus süße Naschereien zaubern.




